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Ausgabe 16, Juni 2022

Gefahren durch Kahlschlag

Fotostrecke zeigt prognostizierte Kollateralschäden durch die Amprionhochspannungstrasse. Warnungen wurden ignoriert.

Jetzt ist es schon Realität: Die Leitungen sind noch nicht einmal verlegt, und schon frisst sich der Wind des neuen „Windkanals“ Stück für Stück in die Reste der angrenzenden Waldgebiete. Gefährliches Chaos!


Entlang der Trasse liegen schon seit Wochen, alle 30–50 Meter Baum an Baum


Denkwürdig, die Bäume wachsen nicht in den Himmel...


Im neuen Windkanal steigert sich die Energie!


Bahntrasse: Diesmal noch gut gegangen...


Der Wind hat in Kurven keine Leitplanken.


Wenn Bäume den Schutz ihrer Artgenossen verlieren.


Angriff auf den Wald: Die erste Reihe ist schon gefallen.


Wenn der Wind fahrt aufnehmen kann...


Von wegen Maulwurfshügel...


Folgen von Kahlschlägen noch nicht insgesamt abschätzbar.

Fotos zeigen den Waldzustand nahe der Bahnlinie (Steinfurt – Metelen Land). Sie dokumentieren den Beginn einer fortgesetzten Zerstörung entlang der vom Wald befreiten Stromtrasse. Im neu entstandenen Kanal kann der Wind jetzt richtig Fahrt aufnehmen. Stück für Stück werden zukünftig immer mehr Bäume dieser Fehlplanung zum Opfer fallen. Der Kahlschlag frisst sich wie ein Geschwür in den noch verbliebenen umliegenden Wald. Auf einer Strecke von circa. 80 m wurden bisher schon 16 staatliche Bäume (Buchenwald) entwurzelt. Neben dem Schaden handelt es sich dabei auch um eine erhebliche Verkehrsgefährdung. Zwei breite Wege sind betroffen. Ein Baum fiel auf die Bahngleise. Glück gehabt! Die durch den behördlich genehmigt Kahlschlag ausgelöste Waldzerstörung und die neue Gefahrenlage findet jetzt auch noch außerhalb der genehmigten Terrasse statt. Es ist der Beginn eines von Menschen gemachten, fortwährenden „Waldschadenseffekt (vergleiche Dominoeffekt)“.

Klimapolitik?

Im Erörterungsverfahren zur Auswahl einer geeigneten Trasse habe ich bereits am 25.3.2020 auf klimarelevante Aspekte hingewiesen, die gegen eine Trasse durch den Wald sprechen.


Auszug aus 13 klimarelevanten Einsprüchen gegen die Verlegung von Stromtrassen durch den Wald!

Meine Einwände wurden ignoriert. Wo ist das „Schutzstreifen Management“, oder fand es gar nicht statt? Wofür eine Bürgerbeteiligung? Wo ist die fachliche Kompetenz der Entscheider? Oder gab es sogar eine Vorfestlegung auf den Trassenverlauf durch den Wald? Dann würde solch ein Verfahren nur den Anschein demokratischer Mitwirkungsmöglichkeiten suggerieren.

Lieber Entscheidungsträger! Im Sinne einer effektiven Bürgerbeteiligung bei Planverfahren und für einen Vertrauenserhalt gegenüber der Politik lautet die Empfehlung: fangt an, die Dinge neu zu denken.

machsanders.eu!

Der schamlose Missbrauch und die desaströse Schändung der für uns überlebenswichtigen Klimawälder findet weiter ungehindert statt.

Können wir noch weiter abwarten, bis die Generation des alten Denkens durch eine neue abgelöst wird? Alle 13 klimarelevanten Einwände gegen eine Hochspannungstrasse durch Wälder wird Inhalt eines weiteren Artikels sein.

 


Alle Bilder des Artikels auch als Diashow!

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